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Verhandlungsprinzip 2: Interessen hinter Positionen

Verhandlungsprinzip 2: Interessen hinter Positionen

Die Befürchtung, nicht zu bekommen, was man möchte, bewirkt schnell, dass wir Forderungen stellen. Wenn diese nicht auf Anhieb durchkommen, stellen wir auf stur. Druck überträgt sich blitzschnell zwischen den Gesprächspartnern. Das Resultat: Beharren, Seilziehen, Feilschen, vorschneller Kompromiss oder noch schlimmer: Abbruch!

Die Empfehlung lautet hier: Fahnde nach Interessen hinter Positionen!

Position: explizite Forderung

Interesse: verdeckte Gründe, Motive, Hoffnungen, Befürchtungen hinter der Forderung

Darum:

  • Wisse nicht nur, was du willst, sondern auch warum du es willst. Sag es.
  • Interessiere dich dafür, was der anderen Person wichtig sein könnte. Frage nach.

Wie kannst Du die Interessen des Verhandlungspartners herausfinden?

  • Versetze Dich in die Lage des Gesprächspartners!
  • Achte sorgfältig auf jede Position/jeden Standpunkt in der Aussage des Gesprächspartners.
  • Hinterfrage die Positionen nach den dahinterliegenden Interessen. Frage den Gesprächs­partner direkt, warum er diesen Standpunkt vertritt!
  • Paraphrasiere die vermuteten Interessen des Gegenübers auf wertschätzende Weise.
  • Erstelle bereits in der Vorbereitung eine Liste der verschiedenen Interessen aller Beteiligten.
  • Sag Deine Interessen so deutlich wie möglich, rechne aber nicht damit, dass die anderen ihre Interessen ohne weiteres bekanntgeben (vielleicht sind sie ihnen selbst noch nicht ganz klar). Frag danach, und habe Geduld, wenn sie nachdenken müssen.
  • Schlage Optionen vor, die Deine Interessen erfüllen. Frage dann nach, was dem Gegenüber daran gefällt oder missfällt.

Die ISO 14001:2015 ist die internationale Norm, die Ihr Unternehmen zum Umwelthelden macht und gleichzeitig alle gesetzlichen Anforderungen erfüllt. Sie zeigt Ihnen, wie Sie Umweltrisiken managen und Ihre Umweltleistung verbessern können – einfach und praktisch.

Stellen Sie sich vor, Ihr Unternehmen wird zum echten Umweltchampion! Genau das macht die ISO 14001:2015 möglich. Diese Norm zeigt Ihnen, wie Sie ein Umweltmanagementsystem (UMS) aufbauen, das nicht nur die Umwelt schützt, sondern auch Ihre Geschäftsergebnisse verbessert. Der Trick dabei ist, den Plan-Do-Check-Act (PDCA)-Zyklus, einen Kreislauf zur kontinuierlichen Verbesserung, zu verwenden. Ihre Führungskräfte spielen eine Schlüsselrolle. Sie müssen die Verantwortung übernehmen und sicherstellen, dass Umweltziele in der gesamten Organisation bekannt sind und umgesetzt werden. Das ist ein starkes Signal und zeigt, dass Umweltschutz in Ihrem Unternehmen ernst genommen wird.

Besonders spannend ist die Planung nach ISO 14001. Sie legen Umweltziele fest und planen Maßnahmen, um diese zu erreichen. Jeder kleine Schritt zählt und verbessert Ihre Umweltbilanz. Es ist wie bei einer spannenden Reise – Ziel festlegen, Route planen und los geht’s! Gezielte Schulungen und regelmäßige Kommunikation stellen sicher, dass alle im Team sind und über die notwendigen Kompetenzen und das Umweltbewusstsein verfügen. So wird Umweltschutz zur gemeinsamen Mission.
Im Tagesgeschäft geht es darum, dass alle geplanten Maßnahmen wirklich umgesetzt werden. Dazu gehört die Kontrolle von Betriebsprozessen, Notfallvorsorge und der verantwortungsvolle Umgang mit Abfällen und Emissionen. So behalten Sie Ihre Umweltziele im Blick und tragen aktiv zum Umweltschutz bei.

Die Bewertung der Leistung ist ein weiterer spannender Prozess. Durch regelmäßige Überwachung und Messung Ihrer Umweltleistung sowie interne Audits und Managementbewertungen stellen Sie sicher, dass Ihr UMS effektiv ist und Sie wissen, wo es noch Verbesserungspotenzial gibt. So bleiben Sie stets auf dem neuesten Stand und können gezielt nachsteuern. Umweltschutz und wirtschaftlicher Erfolg gehen Hand in Hand – eine Win-win-Situation, von der alle profitieren.