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Wozu das ständige Feedback?

Wozu das ständige Feedback?

Wozu das ständige Feedback?

Früher war Feedback eher die Ausnahme. Heute möchte es jeder von jedem haben. Egal ob wir ein Produkt kaufen, eine Reise buchen oder einen Fitnesskurs besuchen. Eigentlich sollten Unternehmen unser Feedback dazu nutzen, ihre Produkte und Dienstleistungen für den Kunden zu verbessern. Dieser sieht aber zunächst nur den Aufwand und später oft keinen Nutzen.

Die persönlichste Form von Feedback ist das persönliche Gespräch zwischen zwei Menschen – im privaten oder geschäftlichen Umfeld. Wenn wir jemandem Feedback geben, beabsichtigen wir damit eine bestimmte Wirkung. Wenn wir z.B. Feedback zum Verhalten geben, erwarten wir, dass der Feedback-Nehmer sein Verhalten reflektiert und eine Veränderung bzw. Verbesserung in Erwägung zieht. Das hängt aber davon ab, wie wir unser Feedback kommunizieren, und wie es beim Feedback-Nehmer ankommt. Zudem müssen wir akzeptieren, dass dass wir ggf. eine “irrationale Muss-Annahme” haben, die enttäuscht werden kann. Nur weil wir es gut meinen, heisst es nicht, das es auch gut ist. Nur weil wir nett zu anderen sind, heisst dass nicht, das andere zu uns nett sein müssen.

Mein persönliches Vorbild zu diesem Thema ist Amazon. Kürzlich hatte ich eine Sendung zurückgeschickt, aber keine Erstattung erhalten. Über die Amazon-Webseite konnte ich einen Rückruf inititieren, der innerhalb von einer Minute erfolgte. Die freundliche und kompetente Person im Amazon Callcenter erklärte mir, dass ich innerhalb von 3 Tagen Rückmeldung vom Lieferanten erhalten sollte. Falls das nicht funktioniere, würde mir Amazon (als Händler) sofort die Kosten erstatten und den Fall mit dem Lieferanten im Hintergrund klären. Da ich einen vergleichbaren Fall schon einmal hatte, weiss ich, dass dieser Prozess tatsächlich funktioniert.

Die ISO 14001:2015 ist die internationale Norm, die Ihr Unternehmen zum Umwelthelden macht und gleichzeitig alle gesetzlichen Anforderungen erfüllt. Sie zeigt Ihnen, wie Sie Umweltrisiken managen und Ihre Umweltleistung verbessern können – einfach und praktisch.

Stellen Sie sich vor, Ihr Unternehmen wird zum echten Umweltchampion! Genau das macht die ISO 14001:2015 möglich. Diese Norm zeigt Ihnen, wie Sie ein Umweltmanagementsystem (UMS) aufbauen, das nicht nur die Umwelt schützt, sondern auch Ihre Geschäftsergebnisse verbessert. Der Trick dabei ist, den Plan-Do-Check-Act (PDCA)-Zyklus, einen Kreislauf zur kontinuierlichen Verbesserung, zu verwenden. Ihre Führungskräfte spielen eine Schlüsselrolle. Sie müssen die Verantwortung übernehmen und sicherstellen, dass Umweltziele in der gesamten Organisation bekannt sind und umgesetzt werden. Das ist ein starkes Signal und zeigt, dass Umweltschutz in Ihrem Unternehmen ernst genommen wird.

Besonders spannend ist die Planung nach ISO 14001. Sie legen Umweltziele fest und planen Maßnahmen, um diese zu erreichen. Jeder kleine Schritt zählt und verbessert Ihre Umweltbilanz. Es ist wie bei einer spannenden Reise – Ziel festlegen, Route planen und los geht’s! Gezielte Schulungen und regelmäßige Kommunikation stellen sicher, dass alle im Team sind und über die notwendigen Kompetenzen und das Umweltbewusstsein verfügen. So wird Umweltschutz zur gemeinsamen Mission.
Im Tagesgeschäft geht es darum, dass alle geplanten Maßnahmen wirklich umgesetzt werden. Dazu gehört die Kontrolle von Betriebsprozessen, Notfallvorsorge und der verantwortungsvolle Umgang mit Abfällen und Emissionen. So behalten Sie Ihre Umweltziele im Blick und tragen aktiv zum Umweltschutz bei.

Die Bewertung der Leistung ist ein weiterer spannender Prozess. Durch regelmäßige Überwachung und Messung Ihrer Umweltleistung sowie interne Audits und Managementbewertungen stellen Sie sicher, dass Ihr UMS effektiv ist und Sie wissen, wo es noch Verbesserungspotenzial gibt. So bleiben Sie stets auf dem neuesten Stand und können gezielt nachsteuern. Umweltschutz und wirtschaftlicher Erfolg gehen Hand in Hand – eine Win-win-Situation, von der alle profitieren.