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Prüfung des Nutzens neuer Technologien am Beispiel “Internet der Dinge” (IoT)

Prüfung des Nutzens neuer Technologien am Beispiel “Internet der Dinge” (IoT)

Ausgangssituation

Als Projektleiter wurde ich beauftragt, zu prüfen, ob man durch die Nutzung von IOT (Internet der Dinge) nicht die Befüllung von Zigarettenautomaten vereinfachen und verbessern könne. Konkret sollten die Automaten mit Sensoren und Modems bestückt werden und jeweils den aktuellen Stand an Zigarettenpackungen über das Internet melden. Man erhoffte sich so Kosteneinsparungen und bessere Verfügbarkeit.  

Herausforderung

Die Theorie ist das eine, die Praxis das andere. In der Theorie sind die Vorteile offensichtlich. Es muss viel weniger Material gelagert und befördert werden, sinnlose Touren fallen weg und die Automaten sind immer angemessen gefüllt. Doch in der Praxis stehen die Automaten im Kellerräumen von Gastronomiebetrieben und sind schlecht für das Internet erreichbar, die Betreiber von Restaurants und Lokalen sind nicht immer zuverlässig und auch die Strassenverhältnisse sind nicht gut planbar (Feiertage, Stau, Unfälle). Just-in-Time mit der richtigen Menge am richtigen Ort ist in diesem Fall einfach nicht besser.  

Lösungsweg

Wir haben alle Ansätze und Optionen simuliert und mit Hilfe einer Wirtschaftlichkeits-Rechnung (“Business Case”) gründlich durchgerechnet. Am Ende haben wir den alten, bewährten Prozess beibehalten. Die Automatisierung hat mit den bestehenden Rahmenbedingungen und mit den verfügbaren Technologien einfach keinen Mehrwert bewirkt. 

Inspiration

Wägt die Vorteile durch die Nutzung von Technologien sorgfältig mit den Nachteilen ab. Spielt sie vor allem durch: wie würde der Prozess im Arbeitsalltag aussehen? Was müsste gegeben sein, damit er gut funktioniert?  Wenn Ihr eine Wirtschaftlichkeits-Rechnung durchführt, achtet darauf, Annahmen, Vorgaben und Szenarien gut zu strukturieren. Wenn es sich nicht lohnt, dann lasst es bleiben bzw. brecht die Übung ab. Wenn sich zukünftig etwas Elementares ändert, könnt ihr die Wirtschaftlichkeits-Rechnung mit neuen Parametern leicht wiederverwenden und die Sache erneut prüfen.

Die ISO 14001:2015 ist die internationale Norm, die Ihr Unternehmen zum Umwelthelden macht und gleichzeitig alle gesetzlichen Anforderungen erfüllt. Sie zeigt Ihnen, wie Sie Umweltrisiken managen und Ihre Umweltleistung verbessern können – einfach und praktisch.

Stellen Sie sich vor, Ihr Unternehmen wird zum echten Umweltchampion! Genau das macht die ISO 14001:2015 möglich. Diese Norm zeigt Ihnen, wie Sie ein Umweltmanagementsystem (UMS) aufbauen, das nicht nur die Umwelt schützt, sondern auch Ihre Geschäftsergebnisse verbessert. Der Trick dabei ist, den Plan-Do-Check-Act (PDCA)-Zyklus, einen Kreislauf zur kontinuierlichen Verbesserung, zu verwenden. Ihre Führungskräfte spielen eine Schlüsselrolle. Sie müssen die Verantwortung übernehmen und sicherstellen, dass Umweltziele in der gesamten Organisation bekannt sind und umgesetzt werden. Das ist ein starkes Signal und zeigt, dass Umweltschutz in Ihrem Unternehmen ernst genommen wird.

Besonders spannend ist die Planung nach ISO 14001. Sie legen Umweltziele fest und planen Maßnahmen, um diese zu erreichen. Jeder kleine Schritt zählt und verbessert Ihre Umweltbilanz. Es ist wie bei einer spannenden Reise – Ziel festlegen, Route planen und los geht’s! Gezielte Schulungen und regelmäßige Kommunikation stellen sicher, dass alle im Team sind und über die notwendigen Kompetenzen und das Umweltbewusstsein verfügen. So wird Umweltschutz zur gemeinsamen Mission.
Im Tagesgeschäft geht es darum, dass alle geplanten Maßnahmen wirklich umgesetzt werden. Dazu gehört die Kontrolle von Betriebsprozessen, Notfallvorsorge und der verantwortungsvolle Umgang mit Abfällen und Emissionen. So behalten Sie Ihre Umweltziele im Blick und tragen aktiv zum Umweltschutz bei.

Die Bewertung der Leistung ist ein weiterer spannender Prozess. Durch regelmäßige Überwachung und Messung Ihrer Umweltleistung sowie interne Audits und Managementbewertungen stellen Sie sicher, dass Ihr UMS effektiv ist und Sie wissen, wo es noch Verbesserungspotenzial gibt. So bleiben Sie stets auf dem neuesten Stand und können gezielt nachsteuern. Umweltschutz und wirtschaftlicher Erfolg gehen Hand in Hand – eine Win-win-Situation, von der alle profitieren.