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Vorgehen Delegation 1: Passung von Aufgabe und Person sicherstellen

Vorgehen Delegation 1: Passung von Aufgabe und Person sicherstellen

Aufgabe:

Bevor du delegierst, bereite dich vor. Prüfe ob eine Aufgabe überhaupt delegierbar ist. Setze dich hin: finde eine delegierbare Aufgabe.

Sobald dir klar ist, dass eine Aufgabe zur Delegation geeignet ist, konkretisiere sie. Setz dich hin und mach dir klar, was du genau willst und was du damit bezweckst. Was willst du abgeben (Aufgabe) und was soll im besten Fall daraus resultieren (Ziel/Zusammenhang)?

 Person: Sobald du die Aufgabe einigermassen fassen kannst, überlege dir gut, wem du sie delegieren willst oder kannst. Frage dich:

Wer ist alles verfügbar?

Welche Person kann die Aufgabe am besten lösen?

Welche Person kann die Aufgabe am schnellsten schaffen?

Wer ist motiviert?

Wer lernt am meisten von der Aufgabe?

Wer muss die Aufgabe übernehmen, damit das Team, das Unternehmen, die Kundschaft den besten Nutzen davon haben?

Entscheide was Priorität hat: schnelle/erfolgreiche Aufgabenerledigung (Leistung) vs. Lernen und Polyvalenz.

Leistung: Die Aufgabe bekommt der bewährteste Mitarbeiter, der dann noch besser wird. Lernen: Letzteres (Polyvalenz) bedeutet ein Zustand, in dem möglichst viele Teammitglieder möglichst viele Aufgaben zu meistern im Stande sind. Das legt nahe, dass ein unerfahrener Mitarbeiter die Aufgabe bekommt, damit er lernt, die Aufgabe zu meistern.

 «Was andere uns zutrauen, ist meist bezeichnender für sie als für uns.»

Marie von Ebner-Eschenbach

Die europäische Ökodesign-Richtlinie ist der heimliche Held im Kampf gegen den Klimawandel. Oftmals unbemerkt stellt sie sicher, dass die Produkte, die wir täglich nutzen, umweltfreundlicher werden. Der energieeffiziente Kühlschrank, der nicht nur die Lebensmittel kühlt, sondern auch den Stromverbrauch senkt, oder die modernen LED-Lampen, die Büroräume erhellen, ohne dabei die Umwelt zu belasten – all das geht auf das Konto dieser Richtlinie.

Die Idee hinter der Ökodesign-Richtlinie ist genial: Unternehmen müssen ihre Produkte so gestalten, dass sie über ihren gesamten Lebenszyklus hinweg möglichst wenig Energie verbrauchen und möglichst wenig Abfall verursachen. Das heißt: Schon beim Design eines Produkts wird darüber nachgedacht, wie es umweltfreundlicher gestaltet werden kann. Vielleicht verwenden sie recycelte Materialien oder machen das Gerät leichter reparierbar, sodass es länger hält und seltener ersetzt werden muss.

Der Vorteil für Unternehmen ist klar: Effizientere Produkte sind nicht nur umweltfreundlicher, sondern auch wirtschaftlicher in der Herstellung und Nutzung. Dies senkt nicht nur die Betriebskosten, sondern verbessert auch das Image des Unternehmens. Ein umweltbewusstes Auftreten ist heute ein wichtiger Faktor für viele Kunden und Geschäftspartner.

Doch damit nicht genug: Die Ökodesign-Richtlinie ist nicht statisch. Sie entwickelt sich ständig weiter und passt sich neuen Technologien und wissenschaftlichen Erkenntnissen an. Das garantiert, dass Unternehmen immer die modernsten und umweltfreundlichsten Produkte anbieten können. Die Richtlinie reduziert nicht nur Treibhausgase, sondern fördert auch Innovationen und Fortschritte in der Technik.

In einer Welt, in der Nachhaltigkeit immer wichtiger wird, ist die Ökodesign-Richtlinie ein echtes Vorbild. Sie beweist, dass politische Vorgaben und technologische Innovation Hand in Hand gehen können, um unsere Umwelt zu schützen und gleichzeitig wirtschaftliche Vorteile zu schaffen. Unternehmen profitieren nicht nur von den Einsparungen durch effizientere Produkte, sondern auch von einem verbesserten Ansehen und einer stärkeren Marktposition.