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Was sind Interessengruppen und warum sind sie so wichtig?

Was sind Interessengruppen und warum sind sie so wichtig?

Wir sind im Alltag immer von Interessengruppen umringt. In der Familie z.B. vom Partner, den Kindern, den (Schwieger-) Eltern, den Haustieren und den sonstigen Verwandten. Alle pflegen Erwartungen und haben ihr spezifisches Interesse an der Familie. Für uns ist es also ganz normal, die Bedeutung der Interessengruppen zu kennen und auf Ihre Erwartungen einzugehen.

Interessengruppen im Unternehmen sind Gruppen an Personen und Institutionen, die ein Interesse an eurem Vorhaben und/oder an eurer Organisation haben. Oftmals wird auch der englische Begriff  “Stakeholder” benutzt.

Egal welches Vorhaben Ihr verfolgt, erfolgreich werdet Ihr nur sein, wenn Ihr die mit eurem Vorhaben verbundenen Interessengruppen zufrieden stellt. 

Die typischen 5 Interessengruppen in der Wirtschaft sind:

(1) Kunden

(2) Mitarbeitende

(3) Partner und Lieferanten

(4) Gesellschaft

(5) Wichtige Entscheider

Der erste Schritt für den Erfolg ist stets, herauszufinden, wer die konkreten Interessengruppen für euren Erfolg relevant sind. 

Beispiele:

  • Wollt Ihr ein hoch innovatives Produkt auf den Markt bringen, das seiner Zeit voraus ist, sind für euch zunächst technisch affine Kunden relevant.
  • Wollt ihr bei euch das “Internet-der-Dinge” (IoT) nutzen, sind für euch Mitarbeitende relevant, die das dazu notwendige Know-how haben.
  • Braucht ihr für euer Vorhaben verlässliche Mengen an Energie, sind für euch verlässliche Energie-Lieferanten relevant.
  • Wollt ihr einen Beitrag zur Enstigmatisierung von psychischen Krankheiten leisten, ist für euch ein bestimmter Teil der Gesellschaft relevant, z.B. die Angehörigen und die Arbeitgeber.
  • Wollt ihr in die EU exportieren, sind für euch als wichtige Entscheider die Vorgaben der EU-Kommission (“regulatorische Interessengruppe”) in Brüssel relevant.

Die Erkenntnis, dass man ohne die Berücksichtigung wesentlicher Interessengruppen den Misserfolg fördert, zeigt schon unsere Umgangssprache. Die Redensart “Du hast die Rechnung ohne den Wirt gemacht” bedeutet, dass man mit etwas scheitert, weil man sich nicht des Einverständnisses des oder der Beteiligten versichert hat.

Antworten

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Im Tagesgeschäft geht es darum, dass alle geplanten Maßnahmen wirklich umgesetzt werden. Dazu gehört die Kontrolle von Betriebsprozessen, Notfallvorsorge und der verantwortungsvolle Umgang mit Abfällen und Emissionen. So behalten Sie Ihre Umweltziele im Blick und tragen aktiv zum Umweltschutz bei.

Die Bewertung der Leistung ist ein weiterer spannender Prozess. Durch regelmäßige Überwachung und Messung Ihrer Umweltleistung sowie interne Audits und Managementbewertungen stellen Sie sicher, dass Ihr UMS effektiv ist und Sie wissen, wo es noch Verbesserungspotenzial gibt. So bleiben Sie stets auf dem neuesten Stand und können gezielt nachsteuern. Umweltschutz und wirtschaftlicher Erfolg gehen Hand in Hand – eine Win-win-Situation, von der alle profitieren.